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Schüler

Fasching steht vor der Tür - es wird bunt

Rezept für Schokosahnebonbons

Zutaten: 200 ml Sahne, 200 g Zucker, Vanillezucker, 50 g Vollmilchkuvertüre

Bis auf die Kuvertüre, werden die Zutaten in einen offenen Topf gegeben und bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten bei häufigem Umrühren eingekocht.

Dann wird die Vollmilchkuvertüre untergerührt bis sie geschmolzen ist. Hier müssen Erwachsene Aufsicht halten!

Die Masse ist fertig, wenn man einen Tropfen in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben kann und dieser Tropfen dann durchhärtet.
Dann lässt man die Masse (Vorsicht, sehr heiß) etwas abkühlen.

Noch handwarm, werden dann aus der Bonbonmasse mit sauberen Händen Bonbons gerollt.

Die Sahnebonbons lässt man auf einem Teller auskühlen.
 Sind die Sahnebonbons ausgekühlt, werden sie in rechteckige Stückchen Transparentpapier gewickelt.

Wer mag kann die verpackten Bonbons dann in ein leeres Marmeladenglas geben. Wir haben dann mit einigen Bonbons und einem Bändchen noch eine Bonbonkette geknotet und diese um das Marmeladenglas gebunden.

Jonglierbälle basteln


Material: Verschieden große runde Luftballons, Wolle, Wackelaugen, wasserfester Stift, Sand, Mehl, Schere, Trichter, Löffel
Aus drei Esslöffeln Mehl und drei Esslöffeln Sand wird eine Sand-Mehl-Mischung gerührt. Diese wird dann mit einem Löffel in den Trichter gefüllt. Zuvor wird der Trichter in den Ballon gesteckt. Um die Füllung durch den Hals des Trichters zu bekommen, ist es hilfreich die Füllung mit einem Holzstäbchen am Trichterhals zu bewegen. Das Halsstück des Ballons darf nicht gefüllt werden.
Dann wird der Ballonhals abgeschnitten. Nun schneidet man von einem anderen Ballon den Hals ab und stülpt es über den gefüllten Ballon. Das muss so geschehen, dass die Öffnung des gefüllten Ballon abgedeckt ist.

Nun nimmt man einen weiteren Ballon, der aber ein wenig kleiner sein sollte als die beiden ersten Ballons. Von diesem schneidet man ebenfalls das Halsstück ab und zieht ihn über den Ball. Fertig ist ein Jonglierball.

Möchte man ein Wutkerlchen basteln, nimmt man einen Strang Wolle und befestigt ihn mit einem Wollbändchen über dem zweiten Ballon. Dann erst stülpt man den dritten kleineren Ball darüber und zwar so, dass der Wollstrang über dem dritten kleineren Ball liegt. Nun schneidet man mit einer Schere die Frisur in Form. Es werden ein Mund und Augen aufgemalt oder geklebt.

Wusstest du schon, …

... dass im alten Rom seit 497 vor Christus regelmäßig die Saturnalien gefeiert wurden?
Es handelte sich dabei um ein Opferfest zu Ehren des Gottes Saturn. Dieses Fest erstreckte sich über mehrere Tage. Herren und Sklaven feierten gemeinsam und für die Zeit des Festes waren die Standesunterschiede aufgehoben. Man zog mit prächtig geschmückten Wagen durch die Straßen Roms und bewarf sich mit kleinen Rosen.

… dass die Kelten Bräuche hatten, mit denen sie den Winter vertreiben wollten? Sie verkleideten sich als unheimliche Gestalten, Gnome und Geister. Mit Rasseln und Holzstöcken machten sie jede Menge Radau.

… dass das Narrenschiff im Mittelalter ein Schiff auf Rädern ohne Segel war. Es sollte zeigen, dass eine Fahrt mit dem Narrenschiff ohne Glauben an Gott ins sichere Verderben führte.

… dass in Dietfurt in der Oberpfalz seit 1928 Chinesenfasching gefeiert wird?
Im 18. Jahrhundert ließen die Dietfurter Bürger einen Steuereintreiber des Bischofs nicht in ihr Dorf. Stattdessen verschanzten sie sich hinter der großen Ringmauer, die das Dorf umgab. Der Steuereintreiber berichtete darauf hin dem Bischof, ihm kämen die Dietfurter wie Chinesen vor, weil sie sich hinter der großen Mauer versteckten. Der Narrenruf der Dietfurter Faschingschinesen heißt dann auch: „Kiliwau!“

… dass der Faschingssamstag auch „schmalziger Samstag“ genannt wird?
An diesem Tag wurden früher Unmengen von Schmalzgebäck gebacken, die bis zum Faschingsdienstag aufgegessen werden mussten. Faschingskrapfen, Pfannkuchen oder Schmalzkringel werden die leckeren Gebäckstücke je nach Region genannt.

… dass seit etwa 1930 in den Alpen Skifasching gefeiert wird?
In Kostümen fahren die Karnevalisten die Skipisten hinunter.

… dass es im fränkischen Fasching „Bärentreiber“ gibt? Die Leute verkleiden sich mit Stroh und führen sich gegenseitig an Ketten herum. Dahinter steckt der Brauch des Winteraustreibens: Die Bären stehen für den Frühling und das Ende des Winterschlafs. Die Bärentreiber stellen den Winter dar.

… dass der Rosenmontag auch „blauer Montag“ genannt wird?
Die Redewendung „blau machen“ steht für „nicht zur Arbeit gehen“. Weil am Faschingssonntag bis in die Nacht kräftig gefeiert wurde, konnten die Leute am Montag nicht zur Arbeit gehen.

aus"kidsweb"

Bildungsinstitut Ruhrschule 2015